Bürgerwindpark Ilmmünster

UPDATE: (Stand 11.07.2016)

Liebe Freunde der Bürgerenergie,
die Gemeinde Ilmmünster hat sich gestern mit rund 60 zu 40 Prozent gegen einen Bürgerwindpark entschieden.

Was das nun genau bedeutet?
Das heißt, die Gemeinde Ilmmünster wird das Bebauungsplanverfahren einstellen. Der Bürgerentscheid ist rechtlich ein Jahr bindend. Politisch, also seitens der Gemeinde, ist aber trotzdem in dieser Wahlperiode keine Initiative mehr zu erwarten.

Für unsere Genossenschaft sind dabei keine Unkosten oder Verluste entstanden. Die Vorleistungen und Planungskosten müssen komplett vom Antragsteller Primus Energie aus Regensburg getragen werden. Für uns hat sich damit lediglich der Auftrag zur Organisation der finanziellen Bürgerbeteiligung, zu welchem uns die Gemeinde Ilmmünster angefragt hat, erledigt. Selbst wenn also ein fremder Investor in Ilmmünster irgendwann andere Pläne einreicht, sehen wir uns dann an das Bürgervotum "Keine Bürgerbeteiligung - keine lokale Wertschöpfung" gebunden!

Wir bereiten uns nun auf den Bürgerentscheid am (voraussichtlich) 09. Oktober in Pfaffenhofen vor. Die Entscheidung und die Fragestellung dazu wird am 28. Juli im Stadtrat behandelt.

Und davon sind wir überzeugt:
Die Bürgerinnen und Bürger unserer Kreisstadt werden sich
mehrheitlich für unser Projekt entscheiden!

Sicher. Sauber. Unabhängig.
Pfaffenhofen machts!

Warum? Lesen Sie hier am besten selbst:
"Auf dem Weg zu 100% sauberer und lokaler Stromversorgung"

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Archivseite zum Bürgerwindpark Ilmmünster:

Gemeinsam die Energiewende fördern!

Jetzt bereits für den Bürgerwindpark Ilmmünster Anteile vorreservieren.

Sie investieren in eine sinnvolle Geldanlage, saubere Energieversorgung, erhalten eine sichere Rendite und fördern die Wertschöpfung vor Ort. Unabhängig von der späteren Anlagenanzahl und endgültigen Rendite, möchten wir Ihnen heute schon die Möglichkeit geben, Bürgeranteile zu reservieren. Bürgern der Gemeinde Ilmmünster, sowie direkt umliegenden Nachbargemeinden, wird dabei besonderer Vorrang bei der Anteilszeichnung eingeräumt.

Beteiligung am Bürgerwindpark Ilmmünster


Vorauss. Rendite: 3 % bis 4 % | Vorauss. Laufzeit von 20 Jahren | mindest. 1.000 €

Wichtiger Hinweis:
Diese Absichtserklärung ist vollkommen unverbindlich. Erst kurz vor Baubeginn der Anlagen bekommen Sie eine umfassende Projektbeschreibung und den Darlehensvertrag zugesandt. Sie können insofern später auch einen anderen Betrag einlegen. Detallierte Infos zum Bebauungsplan finden Sie auch auf der Webseite der Gemeinde Ilmmünster. 

 

Hier gibt´s das Infoblatt der Unterstützergemeinschaft Bürgerwindpark Ilmmünster zum Download.


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Täglich aktuelle Infos finden Sie auf dieser öffentlichen FACEBOOKSEITE.


 

Antworten auf häufige Fragen zum Bürgerwindpark und zur Windkraft ganz allgemein:


Drei sind genug!

Die Windenergieformel der Bürgerenergiegenossenschaft lautet: "So viel nötig und so wenig wie möglich!" “Soviel wie nötig” bedeutet, um den Zielen der bayerischen Staatsregierung entgegen zu kommen. Der Freistaat hat 2011 den Ausbau von 6 bis 10 % Windkraft in Bayern beschlossen. “So wenig wie möglich” bedeutet, kein extremes Ausnutzen der Eignungsfläche bis auf den letzten Zentimeter

In diesem Sinne hat die BEG vom Antragsteller Primus aus Regensburg die Reduzierung auf drei Anlagen gefordert! Der Gemeinderat Ilmmünster unterstützt diese Forderung und wird dies bei der Umsetzung des Bebauungsplanes berücksichtigen!

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Kein Baum geht verloren!

Die für Wege, Kräne und Türme benötigte Nutzwaldfläche beträgt 1 % des gesamten zusammenhängenden Waldgebietes. Außerdem erfolgt eine 1:1 Aufforstung vor Ort. Kein Baum geht verloren. Wie in einem Nutzwald üblich, werden alte Bäume durch junge ersetzt. An den Windrädern selbst wird ebenfalls das komplette Umfeld wieder renaturiert. Die am Ende verbleibende Kranstellfläche kann außerdem anderweitig, wie beispielsweise als Holz-Lagerplatz genutzt werden. Es können übrigens für die Zuwegung rund 95 % bestehender Wege genutzt werden. Die Wege müssen dahingehend nur minimal verstärkt und angepasst werden. Dies ist aber eher als eine Verbesserung der Waldwege für Spaziergänger und Forstarbeiter zu werten. Hier als Beispiel eine Simulation zur Wiederaufforstung des bereits bestehenden Bürgerwindrades im Pfaffenhofener Lustholz.

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Keine Baugenehmigung ohne Naturschutz!

Ohne die Beteiligung und Berücksichtigung der Einwände aller Naturschutzfachstellen und Verbänden gibt es keine Baugenehmigung. Durch aufwändige Prüfungsverfahren muss der Schutz von Menschen, Tieren und Pflanzen nachgewiesen werden.

Der Bund Naturschutz begrüßt übrigens Windenergieanlagen in Nutzwaldgebieten. In Deutschland gibt es laut Bund Naturschutz auch keinen Nachweis bundesweiter Bestandsgefährdungen von Vögeln oder Fledermäusen durch Windenergieanlagen an Land. Vielmehr beton der BN, dass die größte Gefahr für die Artenvielfalt vom Klimawandel ausgeht und deshalb dringender Handlungsbedarf besteht.

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Keine Störungen!

Lassen Sie sich nicht verrückt machen!

Bei vorliegender Planung ist Schattenwurf nach Ilmmünster fast komplett ausgeschlossen. Von den Anlagen geht auch keine Überdosis des sogenannten Infraschall aus. Infraschall ist ein überall vorkommender Bestandteil der natürlichen Umgebung des Menschen, wird aber auch künstlich erzeugt, beispielsweise im Verkehr. Die von Windenergieanlagen erzeugten Infraschallpegel liegen in üblichen Abständen zur Wohnbebauuung jedoch deutlich unterhalb der Hör- und Wahrnehmungsgrenzen.

Der Pfaffenhofener Naturwissenschaftler und Kernphysiker Dr. Helmut Muthig, bekannt auch durch den Theaterspielkreis PAF, hat kürzlich in seinem Aufklärungsvortrag im April 2016 “Die Wirkung von Infraschall” sämtliche von Windkraftgegner immer wieder verwendeten Argumente stichhaltig widerlegt.

Fakt ist, im Abstand von 650 Metern ist keine Infraschallabsonderung des Windrades mehr nachweisbar. Die Abstände zu Ilmmünster sind beispielsweise über 2000 Meter. Durch die gemeinsame Flächennutzungsplanung aller Gemeinden werden zur nächsten Wohnbebauung alle geltenden Vorgaben für Schall- und Schattenwurf in den nächstgelegenen Wohngebieten eingehalten, sowie garantiert, dass es nicht zu Verspargelung oder Einkesselung einzelner Gemeinden kommen kann. Aussagekräftige Infos hier durch ein Messprojekt "Tieffrequente Geräusche inkl. Infraschall von Windkraftanlagen und anderen Quellen“ der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg.

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Plan als PDF zum Download.

Rentabel und effizient
Um auf der „sicheren Seite“ zu stehen, wurden zur Ertragsberechnung für die Anlagen über 10 Jahre gesammelte Winddaten verwendet und ausreichend Sicherheiten einkalkuliert. Ein schönes Beispiel aus den Projekten der Genossenschaft: Alle Ertragsprognosen der Bürgerwindräder in Gerolsbach sind bereits bis heute um rund 15 % übertroffen! Auch das Bürgerwindrad in Pfaffenhofen hat bereits seit März über eine Million KWh der geplanten 6,2 Millionen KWh produziert!

Es gibt übrigens keine Form der Energieproduktion, die mit weniger Fläche auskommt. Das Verhältnis Wind zu Photovoltaik ist beispielsweise 1 zu 100. Das heißt, während mit einem Windrad rund 1500 Haushalte versorgt werden können, kann eine Photovoltaikanlage auf gleicher Fläche nur 15 Haushalte mit Strom beliefern. Mit größerer Höhe der Anlagen ist zudem ein deutlich größerer Energieertrag realisierbar. Bezogen auf die gesamte Stromproduktion aus Windkraft sind daher weniger Anlagen erforderlich.
Infos zur Windkraft und gute weitere Argumente finden Sie hier unter www.wind-bewegt.de.


Die Bürgerenergie-Genossenschaft wirtschaftet nachhaltig und sorgt dafür, dass die Erträge allen Bürgerinnen und Bürgern zugute kommen

Genossenschaften sind für viele Wirtschaftsbereiche ein Vorbild und haben sich gerade in den letzten Jahren als äußerst krisen- und insolvenzfest erwiesen. Wir denken nicht ausschließlich in Renditehöhe, Quartalszahlen oder kurzfristigen Verzinsungen. Unsere Bürgerenergie-Genossenschaft verbindet bürgerschaftliches Engagement und klimafreundliche Energieerzeugung zu wirtschaftlichem Erfolg. Das Geld der Mitglieder fließt in regionale Projekte, die man „anfassen" kann, zum Beispiel in Photovoltaikanlagen oder Windräder.

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Als lokal verwurzeltes Bürger-Unternehmen mit über 600 Mitgliedern aus dem Landkreis, fördern wir die Wirtschaftskreisläufe vor Ort und sind demokratisch organisiert. Jedes Mitglied hat eine Stimme und alle Überschüsse kommen ausschließlich allen Mitgliedern zu gute. Ein Genossenschaftsanteil ist für 100 Euro absichtlich niedrig gehalten, so dass, wirklich jeder Landkreisbürger, in diesem Fall vorrangig Ilmmünsterer und Reichertshausener, Mitglied und Miteigentümer der Anlagen werden kann. Ausnahmsweise können sich auch Bürgerinnen und Bürger aus der Gemeinde Paunzhausen direkt beteiligen.
Infos zu Beteiligungsoptionen finden Sie hier.

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Hightech „Made in Germany”

Deutschland ist im Bereich der erneuerbaren Energien weltweit technologisch führend. Die bei uns geplanten Anlagen kommen vom deutschen Marktführer „Enercon“. Alle geplanten Windradtypen der BEG sind damit auf dem neuesten Stand der Technik und haben beispielsweise getriebelose Generatoren, strömungsoptimierte, beheizte Flügel und einen Vollwartungsvertrag über 20 Jahre. (Foto: Karl Ebensberger / BEG)

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Windräder können rückstandsfrei wieder abgebaut werden

Die Folgen der Atomkraft hingegen, wie Endlagerung und Strahlen- und Katastrophenschutz muss von uns allen bezahlt werden und hinterlässt auf Jahrhunderte hinaus Altlasten. Kohle zerstört mit gigantischen Kratern auf Jahrzehnte ganze Landstriche.

Für einen möglichen Rückbau jedes Windrades legt die Genossenschaft bereits vor Baubeginn, pro Anlage, hohe Summen zuzüglich der zukünftigen Kostensteigerung zurück. Ohne eine solche Bürgschaft gibt es übrigens gar keine Baugenehmigung.

Unterstützergemeinschaft Bürgerwindpark Ilmmünster
Die Unterstützergmeinschaft, ein Bündnis aus Ilmmünsterer Bürgern und allen örtlichen Parteien, will vor dem Bürgerentscheid zum Bürgerwindpark ein positives Zeichen setzen und nach dem Motto “Unser Gemeinschaftswerk für die Zukunft” bei den Ilmmünsterer Bürgerinnen und Bürgern für Zustimmung zum Gemeinschaftsprojekt werben.
Laufend aktuelle Infos von der Unterstützergemeinschaft gibt es auch auf dieser Facebookseite.

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Oder fragen Sie die Verantwortlichen einfach persönlich.

Sie erreichen unsere Vertreter, Patrick Soffner (CSU), Peter Beier (FWG) und Jens Borggräfe (SPD), mit folgendem Kontakt-Formular:

Kontaktformular













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